Malen & Zeichnen

Malen & Zeichnen gegen Langeweile

Ein wunderbares Mittel gegen die Langeweile ist es, sich ein Blatt Papier zu schnappen und einfach mal drauf los zu kritzeln. Eventuell noch ein bischen Musik im Hintergrund um der Fantasie freien lauf lassen.

Kreative Anregung findet man in Zeitungen, Internet, in der Stadt oder, am besten, in seinen Gedanken.

 

Ob mit BleistiftKohleAcryl-Wasser-Aquarell- oder Ölfarben ist jedem selbst überlassen, wenn man es klassisch mag. Für die Computerfanatiker ist ein Grafik- Tablet bestens geeignet.

Lasse deiner Kreativität freien Lauf…

Der Unterschied zwischen Zeichnen und Malen besteht darin, dass man mit Bleistiften oder speziellen Stiften zeichnet, mit Farben (wie Acryl, Öl, Aquarell oder Wasserfarben) malt. Natürlich kann man auch digital zeichnen… das ist jedoch jedem selbst überlassen.

Auch für die Untalentierten unter Euch gibt es so einige Möglichkeiten, etwas Schönes auf´s Papier zu bringen- mit Projektor und Wandfarbe lassen sich schöne Motive auf die Tapete bringen und verzieren ein noch so langweiliges Wohn- oder Schlafzimmer.

Die richtige Ausstattung ist enorm wichtig für das perfekte Bild. Beachte: bei allen cremigen Farben, sei es Acryl oder Öl sollte man eine Leinwand als Untergrund benutzen (gibt es in großer Auswahl in jedem Kleinwarengeschäft). Für Kohle und Bleistift reicht das normale Papier, idealerweise ein etwas dickeres, als man es vom Schreiben kennt. Für Aquarellfarben gibt es spezielles Papier (dieses ist dicker und grober), welches in Schreibwarengeschäften oder beim Künstlerbedarf erhältlich ist.

Nun kann es losgehen. Motiv gefunden? Gut. Technik gewählt? Check!

Portraits malt man am besten mit Blei- oder Kohlestift, es gibt viele verschiedene Techniken, wie man ein Portrait am besten hinbekommt. Mein Tipp, fangt bei den Augen an! Grafische Unterteilungen helfen bei der Proportionierung und am wichtigsten ist der richtige Maßstab (das gilt übrigens auch für Landschaften und Gebäude). Wischtechnik zum Einbringen von Schatten und Hervorheben von charakteristischen Merkmalen ist sehr sinnvoll und lässt das Bild real aussehen! Einfach ausprobieren und üben, üben, üben!

Aquarelle sind besonders schwierig zu malen. Voraussetzung sind die richtigen Farben sowie Technik. Für den Anfang eignet sich die „Nass in Nass Technik“ am besten. Hierfür wird das Blatt (wie o.g.) mit einem nassen Schwämmchen angefeuchtet, die Farben werden gut eingenässt, sodass der Pinsel nur die Richtung der Farbe führt, diese jedoch ihren Verlauf selbst bestimmt, sodass hinterher ein Zusammenspiel der verschiedenen Farben zustande kommt. Besonders für Landschaften mit Seen oder Pflanzen geeignet, aber auch abstrakte Gestalten und Muster sehen hiermit hervorragend aus. Das einzige, was man bedenken muss ist, dass es oft nur zu Pastellfarben kommt- knallige und satte Farben sind eher mit der „Nass auf Trocken“ Technik möglich.

Mit Öl oder Acryl zu malen ist sehr einfach und auch für Anfänger gut geeignet. Nur Farben, die zusammen passen- oder auch nicht- und auf die Leinwand hauen. Fertig.
Wer es anspruchsvoller mag, kann auch auf einer Leinwand mit Öl oder Acrylfarben schöne Motive hinzaubern. wichtig ist, einen weichen Bleistift zum Vorzeichnen zu benutzen, am besten einen hellblauen Stift (den sieht man hinterher nicht mehr durchschimmern!). Nach dem Vorzeichnen erst die Mitte des Motivs mit einer Grundfarbe füllen und nach außen hin arbeiten, für Schattierungen mischt man die Grundfarbe mit der Komplementärfarbe (z.B. Orange mit Blau, Rot mit Grün usw) und einem Farbton dunkler. Am besten schaut ihr Euch einfach mal den Farbkreis an 😉

Die Leinwand wird vorher mit einem weichen Schwamm angefeuchtet und in einer Hintergrundfarbe grundiert, welche auch am besten mit dem Schwamm aufgetragen wird. Für Marmorierungen kann man mehrere Schichten der Hintergrundfarbe, vermischt mit der etwas dunkleren Farbe und weiß hinbekommen. Nur so, als kleiner Tipp.
Für alles Weitere gilt: schön ist, was gefällt.

Und los geht´s!


Kategorie: ProduktivesKreatives

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